|
Geschrieben von: Dr. Feelgood
|
|
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 12:53 Uhr |
|

Eigentlich hätten sie über die Alb nach Oberschwaben ziehen müssen, um dieses Stück am authentischen Ort neu zu inszenieren. Immerhin ist das Melchinger “Theater Lindenhof” dafür bekannt, ganze Städte und Landschaften zu bespielen, wenn sie den Figuren oder auch dem jeweiligen Dichter selbst Grund und Existenz gaben. Und da ist es halt so, daß Shakespeares “Sturm” erstmals in Biberach (an der Riß) übersetzt wurde. Christoph Martin Wieland besorgte daselbst nicht nur die deutsche Fassung, sondern auch gleich noch die theatralische Premiere – im Jahre 1761, im dortigen Komödienhaus. Noch heute stiftet diese Tatsache ein wenig kulturelle Identität in der wohlbetuchten Stadt, die es vor einiger Zeit geschafft hat, in den Partnerkreis der einstigen Theaterkommune Lindenhof aufgenommen zu werden. Egal.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
Geschrieben von: Dr. Feelgood
|
|
Freitag, den 27. Januar 2012 um 12:02 Uhr |
|

Der Buchumschlag ist vielfach zerrissen, die Seiten des Buchs voller Notizen, Merkzettel hie und da: Bücher wie dies wollen gebraucht sein, sind Freunde, begleiten mich über Jahrzehnte und wenn sie besonders sind, können sie mich immer wieder und heute noch Staunen machen. Nehmen wir also den Sammelband “Illuminationen” mit Prosastücken von Walter Benjamin. Darunter auch “Haschisch in Marseille”: “Versailles ist dem, der Haschisch gegessen hat, nicht zu groß, und die Ewigkeit dauert ihm nicht zu lange.” Dieser Satz und andere sind mir geblieben, haben immer wieder auf sich aufmerksam gemacht, seit ich damals das Buch kaufte, 1969. Nicht nur “Deutsche, trinkt Deutsches Bier” in Benjamins “Einbahnstraße”, sondern eben auch Haschisch mit seinem “kanonischen Zauber”: “Der Rausch setzt sich in der Nacht mit schönen prismatischen Rändern gegen den Alltag ab”.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Dr. Feelgood
|
|
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 18:18 Uhr |

Die Qualität eines Radioprogramms wird sich in Zukunft, zumindest für ein bestimmtes Segment von Angeboten, zunehmend über die Merkmale Nischeninteressen, soziale Bindung und Selbstwirksamkeitserfahrung definieren. (Golo Föllmer)
Es hat einmal mehr Spuren hinterlassen, dieses Magazin mit Namen “Mehrspur” (SWR2). Und mal wieder Radio reflektiert. “Mehrspur” ist zwar livehaftig bereits am letzten Sonntag gelaufen, aber das hat ja im Zeitalter von Podcast und Nachhörkultur (just click the link) gar nichts mehr zu sagen. “Alles ist in Bewegung!”, verkündete Redakteur Wolfram Wessels (im Beisein seiner Kollegin Anja Brockert) im sonntäglichen Äther: “Altes bricht zusammen, vor allem aber bricht Neues auf”, was wiederum nichts Neues ist: It’s the end of the world as we know it! Und das schon lange.
Nehmen wir also Golo Föllmer. Der firmiert im Netz und an der Uni Halle als “Onlineradiomaster” und hat für Mehrspur darüber nachgedacht, welche wesentliche Frage die Altvorderen im Radio wohl als nächstes zu beantworten haben: “Wie können Radio-Professionals konstruktiv damit umgehen, dass sie in Zukunft nicht mehr allein entscheiden, was die Qualität des Radios ausmacht, sondern zusammen mit ihren Hörern?”…mit denen sie soziale Netzwerke bilden und nächtens in deren Nischen kuscheln. Warum nicht?
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Bernhard Brugger
|
|
Freitag, den 13. Januar 2012 um 13:47 Uhr |

„Transparenz ist die Grundlage für Glaubwürdigkeit“ - Gottfried Härle (s. Foto) ist überzeugt davon. Er leitet in der vierten Generation die Familienbrauerei "Clemens Härle KG" in Leutkirch (Allgäu). Die derzeit vieldiskutierte "Transparenz" hat Härle bereits im Jahr 1994 mit einer veritablen "Ökobilanz" – damals für viele noch ein Fremdwort – geschaffen und danach auch weiterhin konsequent die ökologische Ausrichtung seines Unternehmens betrieben.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Jerry
|
|
Montag, den 02. Januar 2012 um 12:38 Uhr |
|

It is the struggle we are seeing in the world now -- including in the US -- where the corrupted old systems simply maintain the powers of the elites and destroy all hopes for the majority of the citizens. People have seen too much of what could be, of what should be and are no longer willing to be brutalized and treated as "waste" or "excess".
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 2 |